Nach einem tollen Sardinienurlaub im Frühjahr 2014, fassten wir den Entschluss, in unserem Garten einen Holzbackofen zu errichten. Nach gefühlten endlosen Recherchen bei Dr. google, stießen wir auf die url der Grillsportfreunde.de und holten uns dort eine Vielzahl von Ideen, um das Projekt umzusetzen.

Anfangs haderten wir noch mit uns, ob wir das Projekt selbst bewerkstelligen konnten, aber schnell war dann der Entschluss gefasst und wir legten los. Anmerken müssen wir aber noch, dass wir den eigentlichen Ofen (die Kuppel) nicht selbst gebaut haben, dafür aber die Bodenplatte, das Untergestell und schließlich das Dach. Um den Garraum aus Schamottsteinen als Kuppel zu mauern, muss man unseres Erachtens über herausragende handwerkliche Fähigkeiten verfügen (haben wir leider nicht....)

Den Kuppelofen (Außenmaß 110*110) haben wir in Polen bei Kominki deluxe bestellt und waren mit der Qualität, dem Preis und der gesamten Abwicklung wirklich total zufrieden.

Also, anbei ein paar Fotos vom Backofen:

Fundament ausschachten


10 cm Betonrecycling



Verdichten mit Rüttelplatte



Schalung und Feuchtigkeitssperre im Fundament



Grundsteinlegung....






1,3 Tonnen Beton zusammen mit Dorith angerührt und reingekippt...abends gab es einen ordentlichen Muskelkater



Untere Sperrschicht aus Dachpappe



Aus Porotonsteinen  erst mal das U gemauert. Die oberste Schicht haben wir später wieder abgenommen, wäre sonst alles zu hoch geworden


Vorbereitung des Rundbogens. Was uns erst ziemliche Kopfschmerzen bereitete, stellte sich später als relativ simpel heraus. Das mauern des Rundbogens



Der fertige Rundbogen...tata






Die fast fertig gemauerte Unterkonstruktion



Fertig gegossene obere Betonplatte. Zur Verstärkung liegen dort 6 Betonstürze drin....man weiß ja nie....




Zwischenzeitlich war der Ofen geliefert worden, das Problem: Das Ding wiegt 400 kg. Was also machen, um das Gerät auf die Unterkonstruktion zu bekommen? Mehrere hundert Kilometer fahren, einen Portalkran mieten und das Ding innerhalb von 10 Minuten da hochwuchten....Das Aufbauen des Krans hat länger gedauert als das Aufsetzen des Ofens....



Der Kran hebt 1000 kg...ein Kinderspiel....Dann wieder nach Potsdam gefahren und den Kran zurückgebracht. Wie Ihr seht, war zwischenzeitlich schon mal angeheizt worden....



Die erste Pizza....so muss sie sein, zwei Minuten gebacken und fertig...







Jetzt kam das Dach....also erst mal einen Dachstuhl aus massivem KVH gezimmert (Es wurde ein Sparrendach, wegen des Rauchrohrs, welches mitten durch den First geht) und dann festgestellt, dass wir am Rauchrohr fummeln müssen........was also machen....Recherchieren bei grillsportfreunde.de und eine Lösung finden:









Und schon mal ein paar alte Biberschwänze von Opa Arnold draufgelegt....die sind alle noch volle Mörtel, deswegen werden wir wohl neue Kaufen. Das Saubermachen ist eine echt ätzende Arbeit und zudem geht jeder 3. Biberschwanz kaputt

Und mit dem Rauchrohr überlegen wir uns auch noch etwas....



Fertig gedeckt, aber noch ohne Firstband und Firststeine





Leckere Pizza mit Spinat, Knoblauch und Mozzarella